Philip Baumgarten

Regie


Expedition: die Straße der erfundenen Traditionen

„Es war einmal ein Märchen, das kam aus einem Land, in dem politische Veränderungen die Frage nach einer kulturellen Neuorientierung aufgeworfen hatten. Die Lage war offen und unübersichtlich. Das Märchen war wunderschön und alle, die es hörten, sahen danach ihr ganzes Leben in einem neuen Licht. Doch leider wusste das schöne Märchen selbst gar nicht mehr so genau, wo es herkam und wo es hin wollte, geschweige denn, wovon es eigentlich handelte...“

 »Die Straße der erfundenen Traditionen« ist ein deutsch-ukrainisch-russisches Projekt auf der Suche nach einem Dialog außerhalb der symbolischen Ordnung des Krieges.

Auf unserer 10-tägigen Forschungsreise durch die Ukraine haben wir mit verschiedenen Menschen gesprochen und zahlreiche Realitätsausschnitte gesammelt.

 

Das Projekt „Die Straße der erfundenen Traditionen“ wird gefördert vom Programm Homebase des Fonds Darstellende Künste


Was tun wenn's brennt? oder: Warum Karl mag's russisch lernt

 

"WENN ES UM DIE BEFREIUNG EINES MENSCHEN AUS DRÜCKENDEN VERHÄLTNISSEN GEHT, IST ES GLEICHGÜLTIG, OB ER EIN SCHÖNES GESICHT HAT."

- Kirsanow und Lopuchow

 

Die Kinder der Wende feiern den Fachkräftemangel und bauen eine Gegen-Fabrik. Produziert wird Unterbrechung der Kühlketten aus Angst und Alltag, also reiner Gebrauchswert, also Liebe.

Vielleicht ist es zu einfach, immer nur dann etwas Neues zu beginnen, wenn etwas Altes kaputt gemacht wurde. Sind sie ein gewöhnlicher Mensch? - Dann gibt es Hoffnung.

 

"Was tun..." ist eine Arbeit von und mit dem NIE Kollektiv,

Kultstätte Keller, 2018


die Nashörner

von Eugène Ionesco

Theater Freiburg, Premiere am 24. 3. 2013

Ausstattung: Nina Hofmann, Dramaturgie: Jutta Wangemann

mit: Frank Albrecht, Božidar Kocevski, Iris Melamed, Stefanie Mündel-Möhr, Bernadette Neukirch, Heiko Schmidt


PARASITEN

von Marius von Mayenburg

Bühne: Gabriele Vöhringer, Kostüm: Miriam Marto, Musik: Hannes Buder

Assistenz: Cory Tamler

mit: Juiane Fisch, Bodo Goldbeck, Moritz Gottwald, Mario Klischies, Lea Willkowsky

BAT, 2011


The other face of the moon

von Jalal Mando

Der syrische Schauspieler Jalal Mando hat kein Stück über Flucht geschrieben, stattdessen erzählt sein Text von der jüngsten Geschichte Syriens, von Revolution, Hoffnung und Katastrophe, von Gefühlen im Frieden und im Krieg, von den Gründe zu fliehen und den Gründe zu bleiben.

„The other face of the moon“ zeichnet eine gemeinsame Wegstrecke zweier Menschen nach, deren Trennung voneinander schweren Verlust, aber auch einen Neuanfang bedeuten kann, wenn sie es schaffen zu überleben...

Sie sagte schon immer: „Aus meiner Dunkelheit wird der Mond scheinen.“

Er sagte: „Du bist das andere Gesicht des Mondes.“.

Sie bleibt mit seinem Schatten auf ihrer Haut zurück.

 

mit Jalal Mando, Angélique Préau

 

Übersetzug, Dramaturgie: Anna Beeck

Bühnenbild: Philip Baumgarten

Klänge: Martin Herbig

eine Cooperation mit Farasha: www.farasha.info/

 

Das projekt wurde gefördert durch das BÜNDNIS FÜR BRANDENBURG und die Stadt Potsdam


sous le sixième soleil

von Georgia Doll

Théâtre les Argonautes, Marseille 2015

mit: Didier Bourguignon, Francine Eymery, Viola Ghidelli, Stefan Sao Nelet


ELEKTRA : WUNDERLAND

eine Stückentwicklung basierend auf den "Elektra" Dramen von Sophokles und Hugo v. Hofmannsthal

Performance: Sophie Zellmann

Theater unterm Dach 2014


EPIMETHEUS

eine Stückentwicklung mit Puppen

Text, Regie

Puppen/Ausstattung: Karin Tiefensee, Ingo Mewes

mit: Leo Schubert, Arne van Dorsten, Kot-Bang-Sil Yun

Puppentheater Magdeburg, 2011


Lorenzos Rückkehr

von Georgia Doll

mit: Patrizia Carlucci, Ursula Hobmair, Elisebeth-Marie Leistikow

 

Wo ist das Fremde? Was ist heute noch exotisch? Drei Frauen, drei Leben und ein Hühnerstall. Gesunder Menschenverstand - was sonst. Ein schwarzes Stück auf weißen Seiten, ein Abend ohne Spendenaufruf. 

Maxim Gorki Theater, 2010

 


THE BIRTHDAYPARTY

von Harold Pinter

Dramaturgie: Antonia Christl

mit. Patrick Bartsch, Patrizia Carlucci, Andy Klinger, Benno Lehmann, Christian Löber, Maria Thomas

BAT/Theater unterm Dach Berlin, 2009

 


captain future & the preußen bananas

Eine Demonstration

Text & Regie

Hans Otto Theater Potsdam, 2008

 


Fliegenfeinde

von Philip Baumgarten

OkeV Potsdam, 2007


Existenzexpress ad Vitahilly

Eine Stückentwicklung mit der Theatergruppe AK 689

Text & Regie

fabrik Potsdam, 2007